Ein Sommer in der Hängematte

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Als «Kunst unter dem Kreuz» ist während der Sommerzeit eine Hängematte aufgehängt.

Wir verbinden die Hängematte heute vor allem mit Entspannung und Ferientagen. Ihre Geschichte erzählt aber noch viel mehr.

Hängematten dienten den Menschen als sichere und bequeme Schlafgelegenheiten schon seit frühen Zeiten. Nicht nur Kolumbus berichtete von seiner Amerikareise, dass die Menschen in einer Art «Wollnetze» schliefen, die sie an Pfosten befestigten. Sie waren nicht nur geschützt vor Tieren, sondern genossen auch den kühlen Luftzug an heissen Tagen.
Aus dem Mittelalter gibt es Zeichnungen von Hängematten aus festem Tuch, die den Schlaf verbessern sollten.

Später nutzte man die aufgehängten Matten als Schlafgelegenheit auf Schiffen. So konnten die Seeleute bei hohem Wellengang nicht aus ihrem Schlafplatz weggeschleudert werden. Dazu waren solche Marinehängematten platzsparend und konnten tagsüber verstaut werden.

Die Hängematte ist also nicht einfach nur ein Bild für unsere «Ferienvergnügen» - sie erinnert uns auch an den Schutz auf unserer Lebensreise. Gut eingepackt können wir uns ausruhen und entspannen. Weder vor giftigen Tieren noch vor der Hitze des Tages müssen wir uns fürchten und auch den Stürmen des Lebens hält sie stand.

Pfarrerin Barbara von Arburg

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