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Ostern - die Fülle des Lebens

So manchen Karfreitag haben wir Menschen schon hinter uns gebracht. Ich meine es nicht nur im kalendermässigen Sinne, sondern auch im übertragenen Sinne: Arbeitsplatzverlust, Todesfälle, Mobbing, Krankheiten oder Verletzungen, Unfälle, Rückschläge, sportliche oder hobbymässige Niederlagen, depressive Phasen... Die Liste ist je nach Lebenslauf lang.
Und doch sind wir noch da - wir stehen immer wieder auf. Kein Wunder haben die Hollywoodfilme immer die Nase vorne, denn das Leben bricht sich da wieder seine Bahn.

7 Wochen "Fastenzeit"
Die Fülle des Lebens ist im Christentum allerdings hart erkämpft. 7 Wochen sieht der Kirchenkalender eine Fastenzeit vor - eine Zeit des Innehaltens und des selbst gewählten Verzichts. Die Entbehrung spart Geld, das Bedürftigen zukommen kann. So scheint bereits ein wenig Ostern in diese Fasten- oder Passionszeit hinein.
Dramatisch wird es in der Woche vor Ostern: Auf den stürmisch-euphorischen Palmsonntag, an dem für den einziehenden Jesus in Jerusalem der „rote Teppich“ (in Form teurer Palmzweige) ausgelegt und dazu ein grosses Hosianna gesungen wird, folgt der „graue“ (oder Grün-) Donnerstag. Jesus sitzt mit seinem Freundeskreis zusammen und stösst zum letzten Male an. Er weiss, dass er verraten wird. Nach Gefängnis und Folter bringen die römischen Soldaten ihn am „traurigen“ (oder Kar-) Freitag an die Schädelstätte, kreuzigen und töten ihn: der Abgrund oder Tiefpunkt menschlichen Lebens.

Das leere Grab - aber keine leere Versprechung
Als am Ostersonntag die Frauen und Bekannten Jesu ans Grab kommen, ist der grosse Stein vor dem Grab weggewälzt und das Grab leer. Die Frauen begegnen dennoch Jesus, allerdings in einer anderen Dimension: als „der Auferweckte“.
Die Hoffnung, dass Gott uns nicht nach dem Tode alleine lässt, wird im Ostergeschehen bestätigt und vertieft. Am Ostertag oder Auferstehungstag feiern wir also die Fülle des Lebens, weil der Karfreitag nicht das letzte Wort Gottes an die Welt war. Und so feiern wir überschwänglich, mit dem Besten, was wir bieten können und mit Symbolen, die der Fülle des Lebens Rechnung tragen: Hasen und Eier stehen für die Fruchtbarkeit und rasche Vermehrung; der Lebensbaum, der aus dem Holzkreuz Christi erwächst, zeigt, wie auch aus brutalen Momenten das Leben sich die Bahn brechen kann. Gott sei Lob und Dank!

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen ihr Pfarrteam, Barbara von Arburg und Andreas Goerlich (Verfasser des Textes)

 
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Sonntag, 05.05.2019
Gottesdienst
Pfarrer Andreas Goerlich
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Donnerstag, 09.05.2019
Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren
Esthi Baumann
11:30 Uhr, Chileträff Neftenbach

Donnerstag, 09.05.2019
Spielnachmittag für Seniorinnen und Senioren
Lydia Kükenbrink
14:00 Uhr, Chileträff Neftenbach