Agenda Angebote Was tun bei Fotos & Berichte Über uns Vermietung Downloads Links  

Ein Gespräch mit den Sigristinnen

Auf einer Bank vor der Kirche habe ich mich mit Corona-Abstand mit den beiden Sigristinnen Anita Iten und Jackie Fawer unterhalten. Auf meine Frage kamen sprudelnde Antworten. Man spürte sofort, dass die beiden mit Leib und Seele ihr Sigristinnen-Amt ausüben.

Ihr habt in der Corona-Zeit viel geleistet. Euer Sondereinsatz war beispielhaft! Vielen Dank, dass ihr mit viel Elan die neuen Ideen zum Erhalt unseres Kirchenlebens mitgetragen habt. Was bedeutet euch die Kirchgemeinde Neftenbach?
Jackie: Sie ist für mich wie eine Familie, eine Gemeinschaft mit einem guten Zusammenhalt.
Anita: Früher war ich keine grosse Kirchengängerin. Heute als Sigristin, bin ich bei vielen Gottesdiensten dabei, aus diesen nehem ich jedes Mal etwas für mich nach Hause.

Was sind eure Hauptaktivitäten und was macht ihr am liebsten?
Unisono: Putzen und jäten! Man meint häufig die Sigristen seien nur für die Gottesdienste und Kasualien zuständig. Dem ist nicht so! Obwohl wir diese aber sehr gern machen.
Anita: Obwohl wir uns jeweils absprechen, was zu tun ist und keine klare Arbeitsaufteilung herrscht, bin ich eher für die Blumen zuständig; dies mache ich auch sehr gerne. Es erfüllt mich mit Stolz, wenn ich etwas Defektes selbständig flicken kann und ich keinen Spezialisten aufbieten muss. Ich liebe es, die Ideen der Pfarrleute umzusetzen
Jackie: Ich arbeite gern draussen. Mein Spezialgebiet ist die Pflege der festen Beläge. Es ist sehr befriedigend, wenn es um die Kirche herum sauber und unkrautfrei ist.

Was war in der Lockdown-Zeit anders?
Es war sehr viel Flexibilität gefragt. Es gab einiges an Organisatorischem zu tun (z.B. Schutzkonzepte erarbeiten).
Die Präsenzzeit am Sonntag während der offenen Kirche «Tankstelle» war viel länger. Weil auch für die Kontrolle der Besucher-Anzahl zu unserem Zuständigkeitsbereich gehörte, waren wir vor allem am Eingang präsent. So ergab es sich, dass wir mit vielen Menschen Kontakt und gute Gespräche hatten. Was in normalen Zeiten eher zu kurz kommt.
Da der Chileträff geschlossen war, mussten wir viel weniger putzen. Diese Zeit haben wir genutzt und die ganze Umgebung minutiös vom Unkraut befreit. Mal schauen, wie lange es hält.

Woher nehmt ihr eure Motivation und Energie?
Anita: Wir arbeiten in einem sehr motivierten Team. Wir erhalten viel Anerkennung und unmittelbares Feedback von Kirchengliedern und Pfarrpersonen. Es gibt nie ein böses Wort, wir dürfen uns selbst sein. Hier zählen wir als Mensch.
Jackie: Man hat mich gern, «du bist jemand». Anita und ich haben das Heu auf der gleichen Bühne, es herrscht grosses Vertrauen. Anita ist mit ihrem Elan eine super Motivatorin.

Wenn ihr nicht für unsere Kirche arbeitet, mit was beschäftigt ihr euch?
Anita: An erster Stelle kommt natürlich meine Familie mit zwei Teenagern. Daneben habe ich Haus und Garten mit Hühnern. An 2 - 3 Tagen reite ich zwei Pflegepferde (Freiberger), dazu gehört natürlich auch das Misten des Stalls und die Pflege des Pferdes. Seit vielen Jahren gebe ich Waldspielgruppe. Es ist sehr bereichernd, den 14 Kindern die Natur näher zu bringen. Weitere Hobbies sind Motoradfahren, Samariterverein und Imkern gemeinsam mit dem Ehemann. Jedes Jahr organisiere ich die Adventsfensteraktion im Dorf.
Jackie: Ich habe eine 16-jährigen Sohn, der vor allem mit viel Essen versorgt werden will! Neben dem Amt als Sigristin arbeite ich noch 60% als Sachbearbeiterin an der schweizerischen technischen Fachschule in Winterthur. Nebenbei mache die Finanzen für ein kleines Gartenbauunternehmen. Als gelernte Sportmasseurin empfange ich auch noch ab und zu Kunden für eine Behandlung. Meine Hobbies drehen sich vor allem um Sport. Als Tennis- Nati-A-Spielerin beim Tennisclub LTC Winterthur möchte ich diese Interclub-Saison nochmals angreifen. Daneben jogge und bike ich gerne, auch habe ich das Wandern für mich entdeckt. Seit drei Monaten mache ich täglich meine Rückenübungen, dies ist für mich eine Zeit, in welcher ich ganz bei mir bin.

Herzlichen Dank für das spannende und interessante Gespräch und weiterhin viel Freude und Genugtuung bei eurer Arbeit.

Bettina Möckli-Rutz, Kirchenpflege
Ressort Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

 
Die neue Ausgabe unserer Gemeindeseite ist ab sofort als pdf-Datei online.
mehr...
Der Chileträff und die Kirche können zu günstigen Bedingungen gemietet werden.
mehr...
Nächste Anlässe:

Samstag, 26.09.2020
Rollenverteilung Krippenspiel Kolibri und Domino
Kolibri- und Domino-Team
09:00 Uhr, Chileträff Neftenbach

Sonntag, 27.09.2020
Familien-Erntedank-Gottesdienst
Pfarrerin Barbara von Arburg
10:15 Uhr, Hof Bühler in Hünikon

Montag, 28.09.2020
Seniorennachmittag
Pfarrer Andreas Goerlich
14:00 Uhr, Chileträff Neftenbach

Dienstag, 29.09.2020
Gemeindeausflug
Käthi Ott & Bettina Möckli-Rutz
09:40 Uhr, Fahrt ins Blaue